Der aktuelle Gottesdienst

- Lieder, Gebete, Texte und Predigt



Gottesdienst am Sonntag Okuli, 15.3.2020


Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. Lukas 9,62



Eingangs-Lied 168 Du hast uns Herr gerufen


1. Du hast uns, Herr, gerufen, und darum sind wir hier.

Du hast uns, Herr, gerufen, und darum sind wir hier.

Wir sind jetzt deine Gäste und danken dir.

Wir sind jetzt deine Gäste und danken dir.

2. Du legst uns deine Worte und deine Taten vor.

Du legst uns deine Worte und deine Taten vor.

Herr, öffne unsre Herzen und unser Ohr.

Herr, öffne unsre Herzen und unser Ohr.

3. Herr, sammle die Gedanken und schick uns deinen Geist.

Herr, sammle die Gedanken und schick uns deinen Geist,

der uns das Hören lehrt und dir folgen heißt,

der uns das Hören lehrt und dir folgen heißt.



Psalm 34 / 718

Ich will den Herrn loben allezeit;

sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein.

Meine Seele soll sich rühmen des Herrn,

daß es die Elenden hören und sich freuen.

Preiset mit mir den Herrn

und laßt uns miteinander seinen Namen erhöhen!

Als ich den Herrn suchte, antwortete er mir

und errettete mich aus aller meiner Furcht.

Die auf ihn sehen, werden strahlen vor Freude,

und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden.

Als einer im Elend rief, hörte der Herr

und half ihm aus allen seinen Nöten.

Der Engel des Herrn lagert sich um die her,

die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus.

Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist.

Wohl dem, der auf ihn trauet!

Fürchtet den Herrn, ihr seine Heiligen!

Denn die ihn fürchten, haben keinen Mangel.

Reiche müssen darben und hungern;

aber die den Herrn suchen, haben keinen Mangel an irgendeinem Gut.

Wenn die Gerechten schreien, so hört der Herr

und errettet sie aus all ihrer Not.

Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind,

und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben.

Der Gerechte muß viel erleiden,

aber aus alledem hilft ihm der Herr.

Der Herr erlöst das Leben seiner Knechte,

und alle, die auf ihn trauen, werden frei von Schuld.


Ehr sei dem Vater und dem Sohn, und dem Heiligen Geist. Wie es war im Anfang jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.



Gebet des Tages

Himmlischer Vater, Du stehst fest und willst uns Halt geben. In diesen Zeiten der Verunsicherung und Furcht vertrauen wir Dir. Lass uns Dein Wort hören. Gib uns Halt und festen Stand. Stärke uns, Dir die Ehre zu geben – Du bist der Gott des Lebens. Heute und alle Tage. Amen.


Lesung Altes Testament – 1.Könige 19,1-8


Und Ahab sagte Isebel alles, was Elia getan hatte und wie er alle Propheten Baals mit dem Schwert umgebracht hatte.

Da sandte Isebel einen Boten zu Elia und ließ ihm sagen: Die Götter sollen mir dies und das tun, wenn ich nicht morgen um diese Zeit dir tue, wie du diesen getan hast!

Da fürchtete er sich, machte sich auf und lief um sein Leben und kam nach Beerscheba in Juda und ließ seinen Diener dort.

Er aber ging hin in die Wüste eine Tagereise weit und kam und setzte sich unter einen Wacholder und wünschte sich zu sterben und sprach: Es ist genug, so nimm nun, HERR, meine Seele; ich bin nicht besser als meine Väter.

Und er legte sich hin und schlief unter dem Wacholder. Und siehe, ein Engel rührte ihn an und sprach zu ihm: Steh auf und iss!

Und er sah sich um, und siehe, zu seinen Häupten lag ein geröstetes Brot und ein Krug mit Wasser. Und als er gegessen und getrunken hatte, legte er sich wieder schlafen.

Und der Engel des HERRN kam zum zweiten Mal wieder und rührte ihn an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.

Und er stand auf und aß und trank und ging durch die Kraft der Speise vierzig Tage und vierzig Nächte bis zum Berg Gottes, dem Horeb.


Wochenlied 391 Jesu, geh voran


1. Jesu, geh voran auf der Lebensbahn!

Und wir wollen nicht verweilen, dir getreulich nachzueilen;

führ uns an der Hand bis ins Vaterland.

2. Soll's uns hart ergehn, laß uns feste stehn

und auch in den schwersten Tagen niemals über Lasten klagen;

denn durch Trübsal hier geht der Weg zu dir.

3. Rühret eigner Schmerz irgend unser Herz,

kümmert uns ein fremdes Leiden, o so gib Geduld zu beiden;

richte unsern Sinn auf das Ende hin.

4. Ordne unsern Gang, Jesu, lebenslang.

Führst du uns durch rauhe Wege, gib uns auch die nöt'ge Pflege;

tu uns nach dem Lauf deine Türe auf.



Evangelium zugleich Predigttext (Lektorin) Lukas 9,57-62

Ehr‘ sei dir, o Herre.

Als sie auf dem Wege waren, sprach einer zu Jesus: Ich will dir folgen, wohin du gehst.

Und er sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege.

Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: Herr, erlaube mir, dass ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe.

Aber Jesus sprach zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes!

Und ein andrer sprach: Herr, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, dass ich Abschied nehme von denen, die in meinem Haus sind.

Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.


Predigt


Predigt-Lied 392,1-4 Gott rufet noch


1. Gott rufet noch. Sollt ich nicht endlich hören?

Wie laß ich mich bezaubern und betören!

Die kurze Freud, die kurze Zeit vergeht,

und meine Seel noch so gefährlich steht.

2. Gott rufet noch. Sollt ich nicht endlich kommen?

Ich hab so lang die treue Stimm vernommen.

Ich wußt es wohl: ich war nicht, wie ich sollt.

Er winkte mir, ich habe nicht gewollt.

3. Gott rufet noch. Wie, daß ich mich nicht gebe!

Ich fürcht sein Joch und doch in Banden lebe.

Ich halte Gott und meine Seele auf.

Er ziehet mich; mein armes Herze, lauf!

4. Gott rufet noch. Ob ich mein Ohr verstopfet,

er stehet noch an meiner Tür und klopfet.

Er ist bereit, daß er mich noch empfang.

Er wartet noch auf mich; wer weiß, wie lang?


Lied zur Sammlung 65,1-3+7 Von guten Mächten


1. Von guten Mächten treu und still umgeben,

behütet und getröstet wunderbar,

so will ich diese Tage mit euch leben

und mit euch gehen in ein neues Jahr.

2. Noch will das alte unsre Herzen quälen,

noch drückt uns böser Tage schwere Last.

Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen

das Heil, für das du uns geschaffen hast.

3. Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern

des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,

so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern

aus deiner guten und geliebten Hand.

7. Von guten Mächten wunderbar geborgen,

erwarten wir getrost, was kommen mag.

Gott ist bei uns am Abend und am Morgen

und ganz gewiß an jedem neuen Tag.


Gebet

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern und führe uns nicht in Versuchung sondern erlöse uns von dem Bösen, denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.


Lied(Ruf) 421 Verleih uns Frieden gnädiglich

Verleih uns Frieden gnädiglich,

Herr Gott, zu unsern Zeiten.

Es ist doch ja kein andrer nicht,

der für uns könnte streiten,

denn du, unser Gott, alleine.


Segen

Der Herr segne dich und er behüte dich.
Der
Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
Der
Herr erhebe sein Angesicht auf Dich und gebe Dir Frieden.

Amen, Amen, Amen.


Ev. Kirchengemeinde Zehdenick